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Sei eine Göttin, (H)exe ein bisschen... Fortsetzung

Innere Reinigung

 

Um schön sein zu können, sollte man eigentlich gesund sein, sozusagen – äußere Schönheit beginnt mit innerlichen Reinigung, momentan sprechen wir nicht von der Seele.

                       

Leber-ein sehr wichtiges  und vor allem an sehr geduldiges Organ, doch irgendwann will es vielleicht sich rächen für alles was wir ihm Tag für Tag antun.  Sehr oft nach dem wir unsere Leber gereinigt haben verschwinden Kopfschmerzen, plötzlich fühlen wir uns leicht, optimistisch, unerklärliche Depressionen und Ängste sind nicht mehr da, Haut fängt an zu strahlen. Es gibt viele Methoden, manche  von Ihnen sind sehr effektiv  sind aber auch in der Lage uns umzuhauen und für einige Tage aus dem Verkehr zunehmen, das wollen wir nicht. Wir machen langsam und trinken Tee: Löwenzahn, Baldrian, Oregano, Pfeffer, Kamille, Ringelblumen, Fenchel. Damit es schmeckt nehmen wir Heidelbeeren, Preiselbeeren, Himbeeren – Blätter und Früchte.

 

Während der Reinigung verzichten wir auf Kaffe, Fleisch, Kakao und Schokolade. Es gibt aber Lebensmittel die sorgen für zusätzlichen Reinigungseffekt. Das sind: Dill, Eigelb, Rhabarber, Sellerie, Karotten, Oliven, Sauerampfer und Spinat, Kraut, Trauben, schwarzer Rettich, Meerrettich, Topinambur.

 

Tee bereiten wir  so: 2 Teelöffel gemischter Kräuter  übergießen  mit 500 ml kochendes Wasser, zudecken und 10 Minuten stehen lassen. 4-mal am Tag trinken wir ca. 125 ml Tee etwa 30 Minuten vor dem Essen. Das machen wir 10 Tage lang. Danach 3 Wochen Pause, während dieser Pause wäre es einfach genial 1,5 Liter Haferbrühe zu trinken. Dazu nehmen wir eine Handvoll Hafergetreide und kochen die  eine  halbe Stunde. Nach drei Wochen  trinken wir wieder Tee, das ganze wiederholen wir 3-mal.

Gegen Kopfschmerzen die als Nebenwirkung auftreten können, trinken wir Ingwer mit Nelken Aufguss und nicht vergessen nach der Reinigung Darmflora aufbauen mit probiotischen Joghurts  oder Kautabletten im Drogeriemarkt erhältlich.

 

Wer sich nicht mit Kräuter abmühen will, darf mal  einen Monat lang Öl lutschen, am besten morgens vor dem Zähneputzen, 1 Esslöffel Olivenöl in Mund nehmen, nicht schlucken sondern ca. 20 Minuten damit den Mund „spülen“, ausspucken und gründlich Zähne und Zunge reinigen.

12.7.15 22:14


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Nichts ist wichtig.... Errinnerungen aus dem Schulleben meiner Jungs

„Nichts ist wichtig. Aber tue das, was du tust, so gut wie möglich.“

                                                               ( Aus dem Zen-Kontext)

 

 

 

Irgendwo habe ich einmal gelesen: „ Es empfiehlt sich immer Whiskey, Kerzen und eine Bibel im Haus zu haben. Wenn der Regen vom Himmel prasselt, und eine  neue Zunge des Himmlichschen Wassers vom Himmel fällt, dabei plötzlich Strom ausfällt, zündet man die Kerzen an und versucht in der Bibel nachzulesen, ob das Versprechen „keine Sintflut mehr zu schicken“ tatsächlich gegeben worden war.“

Ja das Wetter ist unberechenbar, momentan sieht es so aus, als ob Herbst oder  düsterer Frühling  zu Sommer auf eine Tasse Tee zu Besuch gekommen ist, und weil es so gemütlich war, hat er sich entschieden für länger zu bleiben. Uns bleibt nur die Hoffnung dass Sommer  die beiden dann auch besuchen wird und dann auch länger bleibt.

Wie ist es aber wenn der Wolkenbruch  in meiner Seele  stattfindet? Warum?

 

„Wie war dein Wochenende? „

„Ach ich habe Mathe geübt, wir schreiben diese Woche eine Arbeit.“ Solche Gespräche führe ich öfters mit meiner Kollegin. „Wieso Kollegin?“,  fragen  Sie. Nun Kollegen, das sind Leute die zusammen arbeiten. „Ja, ja. Aber wieso arbeiten?“

Natürlich, das müssen nun mal fast alle machen, das Geld fällt leider selten vom Himmel, und auf den Bäumen habe ich es auch noch nicht wachsen sehen. Dieses Gespräch fand auch nicht zwischen 2 Mädchen im Schulbus statt. Nein, Nein! Ich bin 36 Jahre alt und Mutter eines acht klässlers. Ja ich selber gehe nicht mehr zur Schule, aber im Grunde genommen, so gut wie. Schließlich bin ich auf dem laufenden, was en Stoff angeht, in Mathe, surfe stundenlang im Netz für Referate, vor dem Schlafen lese ich wahlweise in Geschichts-, Erdkunde- oder Biobücher meiner Kinder. Seit der Einschulung, las ich keinen Krimi. Nein, nein! Auch im Urlaub nicht, schließlich nach jeden Ferien werden 3 bis 5 Arbeiten geschrieben. Es hat ja niemand gesagt, dass die Ferien für nichts tun da sind. Ferien sind ausschließlich für die Lehrer ausgedacht worden. Die müssen sich schließlich erholen, von der  ständigen Schieberei der Verpflichtung auf die Eltern, Jammerei über nichtsnützige,  unfähige Kinder, und die jenige die noch schulpflichtige Kinder haben, müssen schließlich mit ihren Kindern auch für die Arbeiten pauken.  Neulich träumte ich und es war schrecklich: Ich saß  in der Klasse meiner Kinder und versuchte dem Unterricht zu folgen, eigentlich bin ich sehr gut in Mathe, aber ich verstand nicht einmal „Bahnhof“, da fragte ich leise nach ob die Kinder das verstehen würden? „ Ja, klar, ist doch ganz einfach“. Dann kam eine andere Szene, immer noch in der Klasse, eine andere Lehrerin, ich schaue auf die Uhr und sehe, dass ich schon längst bei der Arbeit sein sollte, ich stehe auf und möchte gehen, die Lehrerin schaut mich verständnislos an und meint: “Sie können nicht gehen, wenn Sie möchten dass Ihre Söhne Abitur machen, müssen Sie ihren Job aufgeben“.

 

                                                           ****************

Am Tag der Einschulung, auf dem Gymnasium gab es einen großen Fest. Die Schüler zeigten wie toll es bei denen in der Schule sein könnte, müsste... Die wahren Gesichter sahen wir dann auf dem Schulhof und hörten dann aus den Gesprächen der Kinder wie toll der Lehrer Kontingent auf dieser Schule ist: „ Die doofe Maier hat mir... .“

Der Schuldirektor hielt natürlich eine großartige Rede, im Sinne „... Die Kinder haben eine großartige Reise vor sich und Sie liebe Elter müssen Diese Reise (außer sie zu finanzieren)  zwar selber nicht machen, aber  trotzdem Ihre Kinder dabei unterstützen und begleiten.... .“ Ah?  Im ersten Moment ging es  mir dabei durch den Kopf, wie unsere Reisen ablaufen. Zuerst gibt es einen Krach beim Buchen. Aber da setzen ich und mein Mann uns noch durch, gemeinsam sind wir stark und meinen Mann schaffe ich noch alleine. Dann freuen wir uns eine Weile und können kaum erwarten, dass es losgeht. Unmittelbar vor der Reise gibt es Chaos und Stress pur. Mit erhitzten Gemühten und urlaubsreif beginnt die Reise. Dann kriegt jemand Bauchschmerzen und Durchfall, schnupfen und Halsschmerzen von der Klimaanlage, Sonnenbrand und Übelkeit, Rissige Haut vom Meerwasser...  So viel Sonne nicht gewohnt macht nichts mehr Spaß, und Schlafen ist auch nicht so möglich, wegen der Musik aus der Bar. Jeder von uns sehnt sich nach Hause. Die Rückreise schafft uns dann komplett und wir brauchen erst recht einen Urlaub. Natürlich nach dem wir uns bei unserer täglichen  Arbeit endlich erholt haben, sind dann auch Fotos fertig, erzählen wir jedem der es hören will: „Oh war das toll.“ Und dann können wir es kaum erwarten, wann es endlich wieder los geht.

Aber, nachdem mir das alles bekannt ist, weiß ich nicht, ob wir die Reise zum ABI schaffen, wenn ich nur wüsste welche Reisemedikamente ich schon im Voraus besorgen müsste?

 

 

12.7.15 12:00


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